Generationen-WG
Ein Zimmer bei einem älteren Menschen
Es gibt Wohnungen, die für eine Person zu gross sind, und junge Leute, die nichts finden. Wir bringen beide zusammen: mit einem richtigen Mietvertrag und klaren Regeln.
Das Prinzip in drei Zeilen
Das Zimmer wird zu einem moderaten Mietzins vermietet, je nach Situation als Untermiete oder im direkten Mietverhältnis. Der junge Mieter ist keine Betreuungsperson: Er zahlt Miete und hat sein eigenes Zimmer, allfällige Hilfe steht nicht im Vertrag.
- Möbliertes oder unmöbliertes Zimmer in der Wohnung der älteren Person, mit Nutzung der gemeinsamen Räume
- Miete im Voraus festgelegt, Nebenkosten inbegriffen, in der Regel deutlich unter dem Markt
- Schriftlicher Vertrag, vereinbarte Dauer und eine Kündigungsfrist, die beide Seiten schützt
- Wir stellen die Beteiligten einander vor, prüfen die Dossiers und verfassen den Vertrag
Zusatzeinkommen aus einem ungenutzten Zimmer
Ein freies Zimmer zu vermieten ändert nichts an Ihrem Alltag: Sie behalten Ihre Wohnung und wählen den Mieter selbst. Wir stellen Ihnen höchstens zwei oder drei Kandidaten vor, und eine Absage muss nicht begründet werden.
Was wir tun
- Untermiete: Sind Sie selbst Mieter, braucht es die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft. Wir sagen Ihnen, wie Sie sie einholen.
- Ein realistischer Mietzins für das Zimmer, abgestimmt auf den lokalen Markt.
- Kandidaten, deren Dossier wir geprüft haben, und das Treffen bei Ihnen zu Hause.
- Die Erstellung des Mietvertrags: Zimmer, gemeinsame Räume, Kündigungsfrist.
- Was bei Ihrer Ausgleichskasse zu klären ist: Mieteinnahmen zählen bei den Ergänzungsleistungen.
Wenn die Situation eher eine altersgerechte Wohnung, ein Erdgeschoss oder einen Platz im Pflegeheim verlangt, sagen Sie es uns: Auch diesen Schritt begleiten wir. Schreiben Sie uns
Wohnen zum Preis eines Zimmers, nicht eines Studios
Ein Zimmer bei einer älteren Person kostet deutlich weniger als ein Studio, liegt eher in der Stadt als am Rand und verschafft Ihnen eine feste Adresse: jene, die Sie für die Anmeldung bei der Gemeinde oder die Kontoeröffnung brauchen.
Was wir tun
- Die Unterlagen, die Sie einmal zusammenstellen: Ausweis, Studienbestätigung oder Arbeitsvertrag, Betreibungsregisterauszug, bei Bedarf Solidarbürge.
- Zimmer, die zu Ihrem Budget und zum gesuchten Quartier passen.
- Das Treffen bei der Gastgeberin, unverbindlich für beide Seiten.
- Ein Vertrag, der festhält, was von Ihnen erwartet wird: Sie mieten ein Zimmer, Sie leisten keine Pflege.
Unser Ratgeber zur Miete erklärt Dossier, Mietvertrag, Kaution und Übergabeprotokoll: alles davon gilt auch für ein Zimmer: Ratgeber lesen
Der Rahmen, ohne böse Überraschungen
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Ein Generationenwohnen bleibt ein Mietverhältnis: Das Schweizer Mietrecht gilt vollumfänglich. Die folgenden Punkte werden vor der Unterschrift geprüft.
- Untermiete: Ist die ältere Person Mieterin, verlangt das Gesetz die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft. Ohne sie kann der Hauptmietvertrag gekündigt werden.
- Stockwerkeigentum: Das Reglement wird geprüft, einzelne verbieten die Zimmervermietung.
- Versicherungen: Privathaftpflicht auf beiden Seiten, und die Hausratversicherung wird über den Mieter informiert.
- Steuern und Leistungen: Die eingenommene Miete ist Einkommen und zählt bei den Ergänzungsleistungen.
- Ende des Zusammenlebens: Kündigungsfrist, Rückgabe des Zimmers, und der Fall eines Eintritts ins Pflegeheim.
Eine Liste gibt es noch nicht
Diese Zimmer werden nicht ausgeschrieben: Jede Situation ist anders, die Vermittlung erfolgt einzeln. Sagen Sie uns, ob Sie ein Zimmer anbieten oder eines suchen.
Ein Zimmer anzubieten oder zu finden
Zehn Minuten am Telefon genügen, um zu wissen, ob es in Ihrem Fall funktionieren kann.
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